Archiv für November 2012

Finissage zur Ausstellung „Beton im Gleisbett“ Sonntag 16 Uhr

Nur noch bis Sonntag gibt es die Gelegenheit die interaktive Wanderausstellung „Beton im Gleisbett“ in Bremen zu sehen. Am Sonntag um 16 Uhr findet die Finissage-Veranstaltung statt, ein Referent vom Bremer Anti Atom Forum wird dann den Bogen zu den Atomtransporten durch Bremen schlagen:

Während in den 1980er Jahren neben Materialblockaden Sitzblockaden mit vielen Menschen ein beliebtes und kriminalisiertes Mittel war, um Transporte zu behindern, gab es schon beim ersten Castor-Transport 1995 die ersten Versuche sich mittels Ankettens dem Transport in den Weg zu stellen. Ideen zur Verfeinderung der Technik kamen damals vor allem aus England. Seitdem hat sich viel verändert. Alle Anketttechniken sind aber der gleichen Fragestellung ausgesetzt: Wie ist es möglich sich unauffällig und schnell an etwas anzuketten, was dann mitten im Weg eines Atomtransportes steht und sich mit der Person nicht mehr weg bewegen lässt.

Auch unabhängig von Castor-Transporten kann es spannend sein, diese Fragen zu diskutieren. Noch immer fahren fast täglich Atomtransporte durch Norddeutschland und halten die Atomindustrie weltweit am laufen. Während im Wendland eine breite Bewegung bereit steht um aufwendige Ankettaktionen zu unterstützen, wird dies Bespielsweise bei Transporten auf dem LKW aus Nordenhamm schon schwieriger. In der Veranstaltung soll daher diskutiert werden, wie die Situation von Atomtransporten sich allgemein darstellt und wie sie sich behindern ließen.

Sonntag, 02.12., 16 Uhr im Kulturzentrum Paradox (Bernhardstr. 10-12)

„Beton im Gleisbett“ ab Donnerstag im Paradox: Vernissage 20 Uhr

BiG-BlockAb Donnerstag, 22.11., ist die interaktive Wanderausstellung „Ooops, da wurde wohl was übersehen – Beton im Gleisbett“ in Bremen zu sehen. Um 20 Uhr findet die Vernissage mit Menschen aus dem überregionalen Ausstellungskollektiv statt.

Die Ausstellung informiert über die Geschichte, Hintergründe und Folgen gelungener Ankett-Aktionen in Betonblöcken – eine kreative Widerstandsform, die nicht nach dem Lösen aus dem Gleisbett gegessen und verdaut ist. Mit der Ausstellung wird die Motivation der Aktivist_innen, sich einer solchen Belastung auszusetzen aufgezeigt und das zähe juristische Nachspiel beleuchtet. Für die Besucher_innen wird eine Gleisblockade mittels möglichst realistisch nachgebauter Attrappen physisch und psychisch erlebbar. (mehr…)

MOX-Transport über Nordenham: Presse

RoRo-Anleger 18.11.2012: Ausfahrt blockiert (mehr…)

NDR.DE: Plutonium-Transport: Landrat zeigt Minister an (16.11.2012)

Atomgegner bereiten sich in Nordenham (Landkreis Wesermarsch) und am AKW Grohnde (Landkreis Hameln-Pyrmont) auf den zweiten Plutonium-Transport vor. Nach Angaben der Initiative „Grohnde abschalten“ könnte der Frachter „Atlantic Osprey“ mit den plutoniumhaltigen Mischoxid-Brennelementen aus Großbritannien bereits am Sonnabendmorgen in Nordenham eintreffen. Zahlreiche Organisationen riefen zu Protestaktionen auf, die heute Abend beginnen sollen. In der Zwischenzeit wurde bekannt, dass der Landrat der Wesermarsch, Michael Höbrink (SPD), Strafanzeige gegen Innenminister Uwe Schünemann (CDU) und gegen den CDU-Fraktionsvorsitzenden im Niedersächsischen Landtag, Björn Thümler, gestellt hat. Hintergrund ist der erste Transport im September. (mehr…)

Nordwestradio: Weitere Mox-Transporte auch über Bremen (25.09.2012)

Bremisches Hafenbetriebsgesetz in der Diskussion

Das Schiff mit den Mox-Brennelementen für das niedersächsische Atomkraftwerk Grohnde hätte keinen bremischen Hafen anlaufen dürfen. Hier ist der Umschlag von Kernbrennstoffen verboten. Allerdings hat der umstrittene Transport auf dem Weg von Nordenham bremisches Territorium passiert. (mehr…)