Archiv für Februar 2013

Kreiszeitung Wesermarsch: Castor-Spediteure verklagen das Land (27.2.2013)

Bremerhaven. Die ersten Nuklear-Transport-Unternehmen haben das Land Bremen verklagt. Sie hatten Anträge für den Umschlag von Castor-Behältern in Bremerhaven gestellt, die vom Senat abgelehnt worden waren. Nun geht die Angelegenheit vors Verwaltungsgericht und, so die Forderung der Kläger, vors Bundesverfassungsgericht oder gar vor den Europäischen Gerichtshof.

Bei den Klägern handelt es sich um die Firmen „Advanced Nuclear Fuels GmbH“ aus Lingen und „Nuclear Cargo + Service GmbH“ aus Hanau. Mit ihrer Klage wollen sie nicht nur erreichen, dass die Ablehnungsbescheide gegen ihre Anträge aufgehoben werden müssen. Die Firmen fordern zu dem eine Überprüfung des Bremischen Hafenbetriebsgesetzes durch das Bundesverfassungsgericht. Denn ihrer Ansicht nach ist das Gesetz verfassungswidrig. Sollten die obersten Richter in Karlsruhe diese Meinung nicht teilen, fordern die Kläger eine Entscheidung des Europäischen Gerichtshofs. (mehr…)

VA: Urantransporte blockieren leicht gemacht

Eine Veranstaltung mit SofA aus Münster

Donnerstag, 28.02.2013 | 20 Uhr | Paradox

Vom Uran über diverse Zwischenprodukte und die Brennstoffe bis zum „Abfall“, tagtäglich rollen solche hochgefährlichen Frachten quer durchs Land. Diese Transporte sind ein enormes Geschäft und ein essentieller Faktor für den Weiterbetrieb der Atomanlagen weltweit: Atomtransporte sind die Achillesferse der internationalen Atomindustrie.

Der zentrale Ort für solche Transporte in Norddeutschland ist Gronau. Hier kann Uran für über 30 AKWs angereichert werden. Dem entsprechend viel angereichertes, abgereichertes oder Natur-Uran wird dort an- und abgefahren. Doch die Transporte haben eine Regelmäßigkeit, so dass sie von vielen Menschen inzwischen angegangen werden. Es gab zahlreiche Blockaden, aber auch Mahnwachen, Transpi-Aktionen und offene Beobachtungen der Transporte um diese zu thematisieren und immer aufwendiger zu machen.

Zur aktuellen Situation dieser Atomtransporte im Münsterland und zur Perspektive des Widerstands sowie zum Stand der Planungen für ein Antiatom-Aktions-Camp berichten AktivistInnen von SofA (Sofortiger Atomausstieg) Münster.

Hier geht’s zur Homepage von SofA.