Archiv der Kategorie 'Berichte'

Atomtransporte durch Bremen 2012/2013: Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage

Die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage zu den Atomtransporten durch das Land Bremen in den Jahren 2012 und 2013 liegt nun vor. Hier könnt ihr sie runterladen: PDF. (mehr…)

Pressemitteilung Robin Wood: Protestaktion gegen Atomtransporte bei der Spedition Kieserling in Bremen (2.8.2013)

Robin Wood fordert Stopp der Transporte und den Sofortausstieg aus der Atomwirtschaft

AktivistInnen der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD protestieren heute seit etwa 11:00 Uhr in Bremen-Neustadt vor den Toren der Spedition Kieserling gegen Atomtransporte. Einige AktivistInnen kletterten auf das Dach eines LKWs, der zur Zeit die Zufahrt zum Speditionsgelände versperrt, und entrollten Transparente mit den Slogans „Kieserling: Der Atomtod fährt mit!“ und „Kieserling: Mit Vollgas für den Super-GAU!“.

Die in Bremen ansässige Spedition Kieserling transportiert per LKW Uranhexafluorid, angereichertes Uran und Brennelemente. ROBIN WOOD fordert den Stopp dieser Transporte und das sofortige Ende des Atomgeschäfts. „Die Atomtransporte der Spedition Kieserling gefährden die Bürgerinnen und Bürger. Außerdem dienen sie dem Weiterbetrieb von Atomkraftwerken weltweit“, sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Judith Ahlers. (mehr…)

PM zur Entscheidung des Staatsgerichtshofs zur Hafenteilentwidmung

Pressemitteilung zu der Entscheidung des Staatsgerichtshofs über den Umschlag von Kernbrennstoffen über die bremischen Häfen:

Die Bremer CDU-Fraktion hatte vor dem Staatsgerichtshof des Landes Klage gegen die Änderung des Hafenbetriebsgesetzes durch den bremischen Senat vom 25. Januar 2012 eingereicht. Durch diese Änderung wurden Transporte von als “Kernbrennstoff” klassifizierte Stoffe über die bremischen Häfen verboten. Ziel dieser Klage war, die Sperrung der Häfen gegen wenige atomare Stoffe zu Fall zu bringen: die CDU ist der Ansicht, die Gesetzesänderung sei verfassungswidrig und kollidiere mit Europarecht.

Das Antiatomplenum Bremen nimmt die Entscheidung des bremischen Staatsgerichtshof sich für nicht zuständig zu erklären zur Kenntnis, das Gesetz bleibt erst einmal bestehen. So richtig freuen können wir uns darüber jedoch nicht. (mehr…)

Frachter-Brand: Radioaktives Material an Bord in HH

Der am 1. Mai in Hamburg in Brand geratene Frachter „Atlantic Cartier“ hatte neben hochentzündlichem Ethanol und Munition rund 20 Tonnen radioaktives Material geladen, darunter knapp 9 Tonnen hochgiftiges Uranhexafluorid. Dass bestätigte der Hamburger Senat jetzt in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Anti-Atom-Initiativen hatten schon zuvor Auskunft verlangt, doch die Behörden wollten offenbar vertuschen, wie nah Hamburg an einer Katastrophe gewesen war. (mehr…)

ContrAtom: AKW Unterweser: Weiteres Atommüll-Zwischenlager wird gebaut

Auf dem Gelände des Atomkraftwerk Unterweser soll eine neue Lagerhalle für schwach- bis mittelradioaktive Stoffe gebaut werden. Grund ist nach Aussagen des Betreibers E.ON die verzögerte Inbetriebnahme des Endlagers Schacht Konrad. Atomkraftgegner warnen vor ungewisser Langzeitlagerung und fordern ein Ende der Atommüllproduktion. (mehr…)