Archiv der Kategorie 'Termine'

Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransporte – Tag X ab dem 13.September

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 13. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

    → In Bremen:
    Am Tag X wird es am Bahnhof Bremen-Mahndorf einen Anlaufpunkt geben. Nähere Infos folgen – achtet auf Ankündigungen!

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Film & Diskussion: „Unser gemeinsamer Widerstand“

Donnerstag, den 13.02.2014, 19 Uhr
Kulturzentrum Paradox (Bremen, Bernhardstr. 12)

Der Film dokumentiert die Geschichte des Anti-Atom-Widerstandes. Er zeigt auf eindrucksvolle Weise einen 75-minütigen Querschnitt des jahrzehntelangen Kampfes gegen die Atomenergie in Deutschland. Zigtausend Akteure*innen sind bei ihren Aktionen an Bauzäunen und Bahntrassen zu sehen – von den 70er Jahren bis heute. Bilder von Kundgebungen, Sabotageakten, Protesten sowie von jeder nur erdenklichen Form des Widerstandes und der politischen Auseinandersetzung der größten außerparlamentarischen Bewegung in der Bundesrepublik wechseln sich in rasanter Folge ab.

Die Filmemacher*innen werden anwesend sein. Gemeinsam wollen wir nach dem Film diskutieren über die Situation heute, was steht an? Wie den Widerstand gemeinsam organisieren?

Meßstelle für Arbeits- und UmweltSchutz (MAUS)
Anti-Atom-Plenum Bremen

VA: der SuperGau in Fukushima war keine Naturkatastrophe!

FukushimaVeranstaltung mit dem Physiker Sebastian Pflugbeil

Freitag, den 07.02.2014, 20 Uhr
Kulturzentrum Paradox (Bremen, Bernhardstr. 12)

Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima bereits zum dritten Mal. Mittlerweile ist es erschreckend ruhig geworden um das Thema. Sebastian Pflugbeil – Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. – war nach dem Super-GAU mehrmals in Japan und wird uns von seinen Eindrücken berichten. Er hat die Situation vor Ort studiert, berät die Bürger*innen-Bewegung gegen Atomkraft und beteiligt sich an wissenschaftlichen Diskussionen.

Meßstelle für Arbeits- und UmweltSchutz (MAUS)
Anti-Atom-Plenum Bremen

Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung 18.-20.10.2013 in Hamburg

Weiterhin brandgefährlich – den Widerstand gegen Atomanlagen organisieren!

Es ist etwa 19.30 Uhr, als Rauch aufsteigt. Dieses Mal nicht in Fukushima, auch nicht am AKW Krümmel wie 2007 – es ist in Hamburg am 1.Mai 2013. Auf dem Atomfrachter Atlantic-Cartier ist Feuer ausgebrochen, direkt unter frischen Brennelementen aus Schweden, Tonnen von Munition und leicht entzündlichem Ethanol. 15 Stunden wird es dauern, bis der Brand gelöscht ist. Der Hafen liegt mitten in Hamburg, zusätzlich feiern in wenigen hundert Metern Entfernung viele Tausend Menschen einen Abendgottesdienst. Die offizielle Reaktion: Schweigen, wie in Fukushima, wie in Krümmel, schweigen – nichts dazugelernt – Atomkraft bleibt brandgefährlich.

Das es zu einem derartigen Unfall kommt war nur eine Frage der Zeit, denn mit dem Ausbau der Atomfabriken in Gronau und Lingen nimmt die Zahl der Atomtransporte durch die Häfen von Jahr zu Jahr zu. Und dazu stehen noch 9 Reaktoren in der Landschaft, produzieren Atommüll und bergen weiterhin das Potential einer Katastrophe in sich. (mehr…)

Castoren sollen ab 2015 wieder rollen

In einem Artikel der Landeszeitung Lüneburg kündigt ein Sprecher der GNS weitere Atommülltransporte ins Wendland an.

Jürgen Auer, Sprecher des GNS, die das Zwischenlager für ausgediente Brennelemente betreibt, sagt: Der nächste Zug werde voraussichtlich 2015 rollen. (mehr…)