Aufruf zu Aktionstagen gegen Urantransporte – Tag X ab dem 13.September

Der sogenannte Atomausstieg ist beschlossen – Atompolitik kein Thema mehr? Täglich fahren Atomtransporte quer durch die Welt um die Atomindustrie mit neuem Brennstoff zu versorgen. Uran wird abgebaut, umgewandelt, angereichert, in Brennelemente gepresst, zu Atomkraftwerken transportiert. Diese Transporte sind zugleich die Achillesferse der Atomindustrie – ohne Atomtransporte könnten Atomkraftwerke nicht laufen. Weil wir immer noch einen weltweiten, sofortigen Atomausstieg wollen, rufen wir also zu Streckenaktionen beim ersten bekannten Urantransport nach dem 13. September (Ankunft eines Schiffes mit Uranerzkonzentrat in Hamburg) auf!

    → In Bremen:
    Am Tag X wird es am Bahnhof Bremen-Mahndorf einen Anlaufpunkt geben. Nähere Infos folgen – achtet auf Ankündigungen!

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„Endstation Fukushima – sofort alle aussteigen!“

Pressemitteilung von Robin Wood, 11.03.2014:

Mit einer spektakulären Kletteraktion an der Fassade des Bremer Hauptbahnhofs erinnern ROBIN WOOD-AktivistInnen an die Atomkatastrophe von Fukushima, die sich heute zum dritten Mal jährt. Sechs AktivistInnen erklommen heute Vormittag das Dach des Bremer Bahnhofs, zwei von ihnen seilten sich von der Fassade ab und entrollten in 30 Meter Höhe ein Transparent mit der Forderung: „Endstation Fukushima – sofort alle aussteigen!“

„Wir fordern die sofortige Abschaltung aller Atomanlagen weltweit und den Stopp aller Atomtransporte!“, sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Judith Ahlers aus Bremen. (mehr…)

Film & Diskussion: „Unser gemeinsamer Widerstand“

Donnerstag, den 13.02.2014, 19 Uhr
Kulturzentrum Paradox (Bremen, Bernhardstr. 12)

Der Film dokumentiert die Geschichte des Anti-Atom-Widerstandes. Er zeigt auf eindrucksvolle Weise einen 75-minütigen Querschnitt des jahrzehntelangen Kampfes gegen die Atomenergie in Deutschland. Zigtausend Akteure*innen sind bei ihren Aktionen an Bauzäunen und Bahntrassen zu sehen – von den 70er Jahren bis heute. Bilder von Kundgebungen, Sabotageakten, Protesten sowie von jeder nur erdenklichen Form des Widerstandes und der politischen Auseinandersetzung der größten außerparlamentarischen Bewegung in der Bundesrepublik wechseln sich in rasanter Folge ab.

Die Filmemacher*innen werden anwesend sein. Gemeinsam wollen wir nach dem Film diskutieren über die Situation heute, was steht an? Wie den Widerstand gemeinsam organisieren?

Meßstelle für Arbeits- und UmweltSchutz (MAUS)
Anti-Atom-Plenum Bremen

VA: der SuperGau in Fukushima war keine Naturkatastrophe!

FukushimaVeranstaltung mit dem Physiker Sebastian Pflugbeil

Freitag, den 07.02.2014, 20 Uhr
Kulturzentrum Paradox (Bremen, Bernhardstr. 12)

Am 11. März jährt sich die Atomkatastrophe von Fukushima bereits zum dritten Mal. Mittlerweile ist es erschreckend ruhig geworden um das Thema. Sebastian Pflugbeil – Präsident der Gesellschaft für Strahlenschutz e.V. – war nach dem Super-GAU mehrmals in Japan und wird uns von seinen Eindrücken berichten. Er hat die Situation vor Ort studiert, berät die Bürger*innen-Bewegung gegen Atomkraft und beteiligt sich an wissenschaftlichen Diskussionen.

Meßstelle für Arbeits- und UmweltSchutz (MAUS)
Anti-Atom-Plenum Bremen

Nordseezeitung: Nach dem Tunnel das Castor-Verbot (09.10.2013)

Bremerhaven. Mit dem Urteil zum Hafentunnel hat die 5. Kammer des Verwaltungsgericht gerade erst einen ganz dicken Brocken stemmen müssen. Jetzt kommt der nächste große Fall auf die Richter zu: Die Klagen gegen das Umschlagverbot für Kernbrennstoffe in den Häfen.

Die 24 Aktenordner, die Verwaltungsgerichtspräsident Peter Sperlich mit seinen Kollegen beim Hafentunnel-Verfahren durchackern musste, stecken ihm sicherlich noch in den Knochen. Das nächste Verfahren dürfte dem aber in nichts nachstehen – weder bezüglich des Umfangs noch der Brisanz. Es geht um das Umschlagverbot von Kernbrennstoffen. Mit einer einfachen Verbotsregelung im Hafenbetriebsgesetz hatte der rot-grüne Senat die bundesdeutsche Atom-Ordnung auf den Kopf gestellt. Wenn das alle Häfen machen, weiß das Bundesamt für Strahlenschutz nicht mehr, wo es die Castoren verladen soll. Ein Rechtsbruch und eine Missachtung der Bundestreue, schimpfte die CDU. Es geht um die Grundordnung. Damit dürfte den Richtern bundesweite Aufmerksamkeit sicher sein. (mehr…)