Einladung zur bundesweiten Herbstkonferenz der Anti-Atom-Bewegung 18.-20.10.2013 in Hamburg

Weiterhin brandgefährlich – den Widerstand gegen Atomanlagen organisieren!

Es ist etwa 19.30 Uhr, als Rauch aufsteigt. Dieses Mal nicht in Fukushima, auch nicht am AKW Krümmel wie 2007 – es ist in Hamburg am 1.Mai 2013. Auf dem Atomfrachter Atlantic-Cartier ist Feuer ausgebrochen, direkt unter frischen Brennelementen aus Schweden, Tonnen von Munition und leicht entzündlichem Ethanol. 15 Stunden wird es dauern, bis der Brand gelöscht ist. Der Hafen liegt mitten in Hamburg, zusätzlich feiern in wenigen hundert Metern Entfernung viele Tausend Menschen einen Abendgottesdienst. Die offizielle Reaktion: Schweigen, wie in Fukushima, wie in Krümmel, schweigen – nichts dazugelernt – Atomkraft bleibt brandgefährlich.

Das es zu einem derartigen Unfall kommt war nur eine Frage der Zeit, denn mit dem Ausbau der Atomfabriken in Gronau und Lingen nimmt die Zahl der Atomtransporte durch die Häfen von Jahr zu Jahr zu. Und dazu stehen noch 9 Reaktoren in der Landschaft, produzieren Atommüll und bergen weiterhin das Potential einer Katastrophe in sich. (mehr…)

Atomtransporte durch Bremen 2012/2013: Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage

Die Antwort des Senats auf eine Kleine Anfrage zu den Atomtransporten durch das Land Bremen in den Jahren 2012 und 2013 liegt nun vor. Hier könnt ihr sie runterladen: PDF. (mehr…)

Pressemitteilung Robin Wood: Protestaktion gegen Atomtransporte bei der Spedition Kieserling in Bremen (2.8.2013)

Robin Wood fordert Stopp der Transporte und den Sofortausstieg aus der Atomwirtschaft

AktivistInnen der Umweltschutzorganisation ROBIN WOOD protestieren heute seit etwa 11:00 Uhr in Bremen-Neustadt vor den Toren der Spedition Kieserling gegen Atomtransporte. Einige AktivistInnen kletterten auf das Dach eines LKWs, der zur Zeit die Zufahrt zum Speditionsgelände versperrt, und entrollten Transparente mit den Slogans „Kieserling: Der Atomtod fährt mit!“ und „Kieserling: Mit Vollgas für den Super-GAU!“.

Die in Bremen ansässige Spedition Kieserling transportiert per LKW Uranhexafluorid, angereichertes Uran und Brennelemente. ROBIN WOOD fordert den Stopp dieser Transporte und das sofortige Ende des Atomgeschäfts. „Die Atomtransporte der Spedition Kieserling gefährden die Bürgerinnen und Bürger. Außerdem dienen sie dem Weiterbetrieb von Atomkraftwerken weltweit“, sagt ROBIN WOOD-Aktivistin Judith Ahlers. (mehr…)

MAUS/SAND: Keine Atomtransporte durch Bremen oder anderswo! Entwidmung der Bremer Häfen für alle Atomtransporte!

Atomtransporte

MAUSÜber die Stadtgebiete und Häfen von Bremen / Bremerhaven und Hamburg gehen fast täglich Atomtransporte. Norddeutschland (auch die Häfen in Nordenham und Rostock sind betroffen) ist eine wichtige Drehscheibe im internationalen Atomgeschäft. Uranoxide, das extrem giftige Uranhexafluorid, Brennelemente oder andere Produkte im Zusammenhang mit der Nutzung der Atomtechnologie werden in den Häfen umgeschlagen und / oder durch die Stadtgebiete transportiert. Empfänger und Absender sind Orte in der ganzen Welt: Australien, Süd-Korea, Russland, Kasachstan, USA, Kanada, Brasilien, Argentinien, Süd-Afrika, Namibia, Frankreich, Großbritannien, Niederlande, Belgien, Schweden, Norwegen, Finnland, Dänemark, Spanien, Schweiz und Deutschland.
ein extrem gut florierender weltweiter Handel ! (mehr…)

PM zur Entscheidung des Staatsgerichtshofs zur Hafenteilentwidmung

Pressemitteilung zu der Entscheidung des Staatsgerichtshofs über den Umschlag von Kernbrennstoffen über die bremischen Häfen:

Die Bremer CDU-Fraktion hatte vor dem Staatsgerichtshof des Landes Klage gegen die Änderung des Hafenbetriebsgesetzes durch den bremischen Senat vom 25. Januar 2012 eingereicht. Durch diese Änderung wurden Transporte von als “Kernbrennstoff” klassifizierte Stoffe über die bremischen Häfen verboten. Ziel dieser Klage war, die Sperrung der Häfen gegen wenige atomare Stoffe zu Fall zu bringen: die CDU ist der Ansicht, die Gesetzesänderung sei verfassungswidrig und kollidiere mit Europarecht.

Das Antiatomplenum Bremen nimmt die Entscheidung des bremischen Staatsgerichtshof sich für nicht zuständig zu erklären zur Kenntnis, das Gesetz bleibt erst einmal bestehen. So richtig freuen können wir uns darüber jedoch nicht. (mehr…)