MOX-Transport nach Brokdorf durch Bremen?

Möglicherweise werden in den nächsten Tagen erneut MOX-Brennelemente durch Bremen transportiert. Nach Informationen von Atomkraftgegner*innen sollen zwölf plutoniumhaltige MOX-Brennelemente aus dem belgischen Dessel per LKW zum AKW Brokdorf gebracht werden, offenbar spätestens bis zum 24. Mai. Es ist damit zu rechnen, dass der Transport über Bremen und die A1 geht. (mehr…)

Anti-Atom-Büro Hamburg: Der Hamburger Senat spielt mit dem Feuer

Atomausstieg heißt in Hamburg – Stoppt die Urantransporte durch den Hamburger Hafen – jetzt
Der Unfall der Atlantic Cartier hat uns fassungslos gemacht. Obwohl wir, das Anti-Atom-Büro Hamburg, seit gut 15 Jahren Atomtransporte durch den Hamburger Hafen beobachten und dagegen angehen, hätten wir das nun eingetreten Szenario kaum für vorstellbar gehalten. (mehr…)

Frachter-Brand: Radioaktives Material an Bord in HH

Der am 1. Mai in Hamburg in Brand geratene Frachter „Atlantic Cartier“ hatte neben hochentzündlichem Ethanol und Munition rund 20 Tonnen radioaktives Material geladen, darunter knapp 9 Tonnen hochgiftiges Uranhexafluorid. Dass bestätigte der Hamburger Senat jetzt in der Antwort auf eine parlamentarische Anfrage der Grünen. Anti-Atom-Initiativen hatten schon zuvor Auskunft verlangt, doch die Behörden wollten offenbar vertuschen, wie nah Hamburg an einer Katastrophe gewesen war. (mehr…)

ContrAtom: AKW Unterweser: Weiteres Atommüll-Zwischenlager wird gebaut

Auf dem Gelände des Atomkraftwerk Unterweser soll eine neue Lagerhalle für schwach- bis mittelradioaktive Stoffe gebaut werden. Grund ist nach Aussagen des Betreibers E.ON die verzögerte Inbetriebnahme des Endlagers Schacht Konrad. Atomkraftgegner warnen vor ungewisser Langzeitlagerung und fordern ein Ende der Atommüllproduktion. (mehr…)

taz: Gesucht: Atomkraftwerk in Hafennähe

Bundesumweltminister Peter Altmaier schlägt das AKW Unterweser als Zwischenlager für strahlenden Abfall aus Sellafield vor – als Ergänzung zu Brunsbüttel. Niedersachsens Landesregierung lehnt das ab.

HANNOVER/ HAMBURG taz | Bundesumweltminister Peter Altmaier (CDU) hat das Atomkraftwerk Unterweser in der Wesermarsch als mögliches Zwischenlager für Atommüll ins Spiel gebracht. Konkret geht es um 21 Castoren, die aus der Wiederaufbereitungsanlage im britischen Sellafield ab 2015 zurück nach Deutschland kommen.

Bisher war vor allem das AKW im schleswig-holsteinischen Brunsbüttel dafür im Gespräch – nachdem der Kieler Umweltminister Robert Habeck (Grüne) seine grundsätzliche Bereitschaft erklärt hatte, einen Teil des Mülls in seinem Land zwischenzulagern. Doch kurz nach dem Angebot präzisierte Habeck, dass Schleswig-Holstein keinesfalls alle Castoren aufnehmen wolle. Daraufhin hat jetzt Altmaier das niedersächsische AKW ins Spiel gebracht. (mehr…)